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Exkursion zu den technischen Universitäten in Graz

Am Montag, dem 12.Dezember 2016 reisten die fünften Klassen des Zweiges Maschinenbau zusammen mit der fünften Klasse des Bereiches Maschinenbau aus Trieben und den Begleitprofessoren Dipl.-Ing. Alexander Maier, Dipl.-Ing. Werner Stecher und Mag. Isabella Galler mit dem Zug nach Graz. Wir trafen uns um 7.25 Uhr in der Früh in Zeltweg am Bahnhof und wir fuhren um 7.35 Uhr zuerst einmal Richtung Leoben, wo wir danach auch in einen anderen Zug umsteigen mussten damit es weiter nach Graz gehen konnte. Die Zugfahrt gestaltete sich bis Leoben sehr entspannt, aber dann Richtung Graz wurde es ein bisschen ungemütlich da viele der 60 Schüler im Zug keinen Platz mehr gefunden hatten und somit stehen haben müssen. Wir kamen nach einer 1 ½ stündigen Reise um ca. 9.03 Uhr am Grazer Hauptbahnhof an. Anschließend versammelten wir uns vor dem Ausgang des Bahnhofes damit wir uns Fahrkarten für die Grazer Öffis besorgen konnten. Denn nach dem Bahnhof ging es mit der Straßenbahn genauer gesagt mit der Linie 6 weiter Richtung Infeldgasse. Wo auch schon unser erstes Exkursionsziel des heutigen Tages war. Um 10.00 Uhr hatten wir nämlich eine Führung an der Technischen Universität Graz oder auch TU Graz.

Jene Gruppe in der ich mich befand, ging in Richtung der Motor Prüfstände. In diesem Abteil teilten wir uns wieder in 2 Untergruppen auf. Am Anfang der Führung gingen wir in einen Prüfstand wo gerade ein LKW Motor  genauer gesagt eine Motor der Lastkraftwagenmarke MAN  zum Prüfen aufgebaut war. An diesem Prüfstand sahen wir deutlich was die TU Graz bei solch einem Motor alles zu prüfen hat. Zum einem muss die Universität die Abgaswerte prüfen, dieser Faktor ist nämlich sehr wichtig in der heutigen Zeiten, denn zu große Abgaswerte beinhalten zu viele Kohlenwasserstoffe, Stickoxide und auch Kohlenmonoxid. Dieser Teil der Prüfung war sehr interessant für mich, den in der Schule behandeln wir gerade im Fach Verbrennungsmotoren mit Herrn Professor Mayer zusammen, das Thema der Emissionen und wie man diese verbessern kann. Zum einen kann man Partikelfilter einsetzen oder bei Ottomotoren kann man Katalysatoren einsetzen.

Nach Beendigung unserer Führung in der TU Graz, fuhren wir mit der Straßenbahn von der Infeldgasse zum Jakominiplatz wo wir um 11.45 Uhr eine Mittagspause machten. Wir stärkten uns für den nächsten Programmpunkt an der FH Joanneum.

Als sich alle an eingefunden hatten gingen wir in einen Hörsaal wo wir von einem Professor einige Information über die Ausbildungswege mitgeteilt bekommen haben. Den zweiten Teil dieses Vortrages war für mich sehr interessant da es hier um das sogenannte „Formula Student“ Programm. Dieses Projekt ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Ingenieur-Studentinnen und Studenten innerhalb eines Jahres einen Formel-Rennwagen nach vorgegebenem Reglement entwerfen, konstruieren und bauen. Dieser Wagen muss sich auf der Rennstrecke bei diversen Fahrprüfungen bewähren, aber auch abseits der Piste in Disziplinen wie der Business Presentation oder dem Cost Report. Jede dieser Disziplinen wird nach einem vorgegebenen Punkteschema bewertet und fließt in ein internationales Ranking ein

Nach dem Vortrag  begaben wir uns Richtung des Prüffeldes, am Eingang der Halle wurden wir wieder in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe begab sich zu den Motorprüfständen und eine Gruppe blieb bei dem Bereich der Formula Student. Bei den Motorprüfständen sahen wir die gleichen Aufbauten wie zuvor bei der TU Graz. Bei der FH Johanneum sahen wir zudem noch eine Kältekammer wo das Verhalten eines Autos bei Temperaturen bis zu minus 50°C begutachtet werden kann. Nachdem wir die Prüfstände betrachtet haben, gingen die eine Gruppe jetzt zu den Formula Student Bereich. Hier wurden wir von dem Fahrer des 2016 Autos über zahlreiche Informationen aufgeklärt, zum Beispiel wie wird man überhaupt Fahrer des Teams oder wie treibt man das nötige Geld auf. Als Abschluss der Exkursion durften wir uns die Rennautos noch genauer ansehen, das Highlight der Führung war jedoch, dass einige von uns in dem Rennwagen des Vorjahres Platz nehmen haben dürfen.

Um ca. 16.05 Uhr fuhren wir mit der Straßenbahn zurück zum Bahnhof, wo wir uns um 16.26 Uhr mit dem Zug Richtung Bruck an der Mur wieder auf die Heimreise machten. Um ca 17.00 Uhr erreichten wir den Bahnhof in Bruck wo wir in den Zug Richtung Zeltweg umstiegen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in St. Michael erreichten wir um 17.58 Uhr den Zeltweger Bahnhof, wo wir auch entlassen wurden.

Marco Blauensteiner

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