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DER FLÜCHTLING  (im Spiegel von Theaterrezensionen einiger Schüler des zweiten und dritten Jahrganges)


WIE WEIT KANN, JA MUSS SOLIDARITÄT MIT VERFOLGTEN GEHEN?

Am 12. Dezember besuchten einige Klassen der HTL Zeltweg im Veranstaltungsraum der Schule das Schauspiel „Der Flüchtling“ von Fritz Hochwälder.
Das Stück entstand 1945 und handelt von einem jungen Mann, der vor dem deutschen Zwangsarbeitsdienst auf der Flucht ist. Er findet Unterschlupf bei der Frau eines Grenzwächters. Die Bindung zwischen den beiden wird immer stärker. Der Grenzbeamte, der stets vorschriftsmäßig seine Pflichten erfüllt, steht nun vor der schwierigen Entscheidung: Soll er dem schutzlosen Flüchtling helfen oder diesen ausliefern? Immer stärker werden seine Gewissensbisse, einen Unschuldigen zu verraten, und schließlich entscheidet er sich, ihm zu helfen. Letztendlich aber opfert er für den Flüchtling sein Leben.

In dem Theaterstück führte Erich Wolf Regie, Miriam Fontaine spielte die Frau des Grenzwächters, Michael Mischinsky verkörperte den Grenzwächter und Benjamin Vamek spielte den Flüchtling. Für das Bühnenbild und Kostüm waren Siegbert Zirny und Christine Zauchinger verantwortlich, Licht und Ton übernahm Roland Bergmayr.
Hochwälder behandelt in diesem Theaterstück die Wahl zwischen Menschlichkeit und Anpassung an die Gesellschaft. Ein Thema, das sehr aktuell in der heutigen Zeit ist, denn die Situationen und Konflikte sind typisch für politische Flüchtlinge.  

Niemand im Publikum blieb von dem Stück unberührt. Die Besucher wurden aufgerüttelt und der Inhalt des Stückes hat einige zum Nachdenken angeregt. Es stellt sich die Frage, wie man in der Situation der Grenzbeamtenfrau reagieren würde, wenn ein um Hilfe Bittender vor der Tür steht. Man weiß genau, dass man sich strafbar macht, wenn man ihm hilft. Man muss sich zwischen seinen eigenen Vorteilen und der Hilfsbereitschaft entscheiden.
Während der Aufführung war das Publikum aufmerksam und interessiert.
Das Stück ist durchaus sehenswert. Die Schauspieler verkörperten ihre Rollen sehr gut. Das Bühnenbild war einfach, aber aussagekräftig.
Zusammenfassend war die Aufführung ein eindrucksvolles Erlebnis.

© Florian Fehleisen (2AHMBT)


Am 12. Dezember 2014 wurde uns durch die Aufführung von Fritz Hochwälders Theaterstück "Der Flüchtling" das Thema der moralischen Scheinheiligkeit, des politischen Opportunismus näher gebracht.
Der Grenzwächter, Diener eines totalitären Systems, lebt mit seiner Frau in größtmöglicher Zufriedenheit. In seinem Beruf erfüllt er seine Pflichten, ohne darüber nachzudenken, ob das, was er tut, Recht oder Unrecht ist.
Während der Grenzwächter zu später Stunde seinen Diensten nachgeht, stürzt ein aufgebrachter Mann in sein Haus, wo des Grenzwächters Frau ihn beherbergt, ohne dabei an die Folgen zu denken.
Durch den Flüchtling erkennt die Frau die wahren Zusammenhänge, denen sie sich bisher ahnungs- und sorglos verschlossen hatte.
Der ahnungslose Grenzwächter, der die ganze Zeit auf der Suche des Flüchtlings war, erfährt durch seine Frau die Unterkunft des Flüchtlings in seinem eigenen Heim. Dadurch wird dem Grenzwächter bewusst, dass er immer vor sich selbst und seiner sittlichen Verantwortung geflohen ist.
Zum Schluss lässt der Grenzwächter den Flüchtling fliehen, welcher auf Grund seines Gewissens zurückkam, um der ahnungslosen Frau die Wahrheit zu sagen. Nachdem der Flüchtling mit der Frau verschwunden ist, wird der Grenzwächter allerdings erschossen.

© Lisa Hiebler und Chiara Mang (3AHBTH)
 

Rund 300 Schüler wurden dazu eingeladen. Der Tourneeleiter sprach am Anfang von sich und wie er dazu gekommen sei, dieses Theaterstück aufzuführen.
Er erzählte auch, dass er in Afghanistan Flüchtlinge befragt hätte, wie es dort sei oder wo man später landen würde. Auf einer relativ kleinen Bühne wurde ein Raum eines Hauses dargestellt. Darin befanden sich zwei Stühle, ein Tisch, eine kleine Garderobe, der Ein- und Ausgang, ein Fenster, eine Tür ins Schlafzimmer. Eine Frau, die dort wohnte, wechselte im Laufe des Theaters zweimal das Kostüm. Ihr Mann, der Grenzwächter, trug eine Uniform und darüber ein Gewehr.
Der Flüchtling trug eine kurze Hose, einen wärmenden Mantel und einen Rucksack. Der Flüchtling kam in der Nacht zum Haus und legte sich ins Bett, ohne dass der Grenzwächter etwas davon wusste.
Der Grenzwächter kam nach Hause, aß sein Brot und merkte, dass mit seiner Frau etwas nicht stimmte. Er wurde beschuldigt, in dieser Nacht seinem Dienst nicht nachgekommen zu sein.
Der Flüchtling und der Grenzwächter lernen sich im Haus kennen. Sie finden eine Lösung, den Verfolgern zu entkommen. Doch einer der beiden schafft es nicht.
Als das Theater zu Ende war, bekamen die Schauspieler einen gerechtfertigten Applaus.
Meiner Meinung nach wurde der Titel sehr gut ausführlich dargestellt. Mein Denken über Flüchtlinge wurde dadurch auf jeden Fall verbessert.

In diesem Theaterstück geht es im Grunde um Gewalt, Unterdrückung und Rassismus.
Die Schauspielerin, die die Ehefrau in diesem Stück spielt, stellt die Rolle einer sozialen,mitfühlenden Person sehr gut dar, so dass es ein Leichtes ist, sich in ihre Rolle zu versetzen.
Auch der Schauspieler, der den aufbrausenden Ehemann verkörpert, nimmt seinen Job sehr ernst , spielt diese Rolle auch mit voller Überzeugung, so dass man sich wirklich wie in seiner Welt fühlt.
Während des Stückes war es sehr angespannt im Raum und alle starrten gespannt auf die Szenen.
Was mich etwas störte, war,  dass die Schauspieler etwas zu leise redeten, vielleicht sollten sie sich Mikrofone zulegen.
Im Grunde hat mir das Stück sehr gut gefallen, da man sich gut in die Welt von dieser Zeit hineinversetzen konnte.
C.A.
 
Ich fand, dass dieses Stück unter der Regie von Erich Wolf sehr gelungen ist. Die Schauspieler haben sich in den Rollen sehr gut verwirklichen können. Ich finde, der Grundgedanke der Geschichte konnte dem Publikum gut übermittelt werden.
A.E.
 
Im Vergleich zum Stück des letzten Schuljahres war "Der Flüchtling" interessanter und verständlicher. Grundsätzlich ging es in dem Stück um einen geflohenen Flüchtling, der sich in die Frau eines Grenzbeauftragten verliebte. Dieser Grundgedanke wurde von den Schauspielern sehr gut gespielt und von den Zuschauern gut erkannt. Die schlagartige Wende dieses Stückes war sehr unerwartet, da wohl ziemlich jeder glaubte, dass der Flüchtling nicht mehr lebend aus dem Haus des Grenzbeauftragten kommen würde.
L.E.
 
Mir hat das Theaterstück sehr gut gefallen, weil es sich um ein spannendes und aktuelles Thema gehandelt hat.
Die Schauspieler und die Regie haben ganze Arbeit geleistet, und was mir am meisten gefallen hat, war die Wendung zum Schluss und das überraschende Ende.
D.G
 
Aus meiner Sicht wurde das Stück „Der Flüchtling“ sehr professionell aufgeführt. Es wurde deutlich gesprochen, sodass man selbst leise Szenen aus dem Stück in den hintersten Reihen gut hören konnte. Im Vergleich zu dem Stück, welches uns im vorherigen Schuljahr vorgeführt wurde, gefiel mir dieses wesentlich besser. Die Schauspieler schafften  es, mir den Leitgedanken hinter der Geschichte besser zu verdeutlichen. Auch die Reaktionen des Publikums zeigten dies sehr deutlich, da sie dem Stück aufmerksamer folgten als im Vorjahr.
L.G.
 
In diesem Theaterstück geht es um einen Flüchtling, der sich bei
einer Frau verstecken möchte. Ihr Mann ist ein Grenzwächter, der
verhindern soll, dass Flüchtlinge ins Land kommen. Der Grenzwächter
und seine Frau bekommen dadurch später Probleme, da sie ja den
Flüchtling versteckt hatte. Daher beschließen sie zuerst, das Ganze zu
vertuschen und den Flüchtling fliehen zu lassen. Am Ende stellen sie sich allerdings ihrer Verantwortung.
Der Grundgedanke dieses Stückes ist, Menschen in Not zu helfen. Zurzeit
ist es auch wieder ein großes Thema in den Medien geworden.
Ich finde die Aufführung grundlegend gut und dieses Thema ist derzeit
wieder sehr wichtig geworden.
M.G.
 
Das Theater „Der Flüchtling“ unter der Regie von Erich Martin Wolf war wirklich toll. Die drei Schauspieler Benjamin Vaniek, Miriam Fontaine und Michael Mischinsky spielten ihre Rollen sehr überzeugend, sodass das Publikum in der Aula sich richtig in den einzelnen Personen hineinversetzen konnte und es dadurch kein einziges Geräusch aus dem Publikum gab. Das Bühnenbild war auch nicht schlecht, nur wäre es vielleicht noch wünschenswert gewesen, hätte man bei diesem Stück auch Szenen von außen gesehen. Nichtsdestotrotz war es das beste Theater, was wir bisher gesehen haben.
C.H.
 
Das Theater war sehr gut. Am besten gefiel mir der Schluss, weil sich der Mann für den Flüchtling und seine Frau geopfert hat. Außerdem wurde das Theater von den Schauspielern sehr gut vorgespielt.
R.K.
 
Das Theater "Der Flüchtling" war sehr unterhaltsam und die Schauspieler hatten auch eine gut verständliche und laute Stimme, was ebenfalls sehr positiv auf das Publikum wirkte.Das Bühnenbild sah auch sehr gut aus. Der einzige Nachteil war, dass die Schussszenen ziemlich unreal waren, aber dennoch würde ich das Theater weiterempfehlen.
T.K.

 

Ich fand, dass dieses Stück von Fritz Hochwälder, Regie Erich MartinWolf, leichter verständlich war als das Stück vom letzten Jahr. Die Schauspieler konnten die gespielten Figuren gut bzw. verständlich darstellen und agierten auf der Bühne sehr schwungvoll. Der Grundgedanke spiegelt sich in der Überschrift wider und ist von Beginn an zu spüren. Es wurde einem nicht langweilig bei diesem Stück.
M.M.
 
Meine persönliche Meinung über das Theaterstück der Flüchtling ist gut. In diesem Stück schaffen es die Schauspieler gut, uns das grausame Gefühl, unter einem totalitären Regime leben zu müssen, zu übermitteln. Da das Stück nur mit wenig Rollen besetzt war, konnte man, im Vergleich zu den letzten Theaterstücken, die an unser Schule spielten, leichter folgen. Am Ende dieses Stückes wurde jeder darauf aufmerksam, wie grausam und unmenschlich Krieg und Totalitarismus ist. Ich denke, das wollten uns auch die Schauspieler mit auf unseren Weg geben, dass Solche schrecklichen Lebensumstände Vergangenheit sind und für immer bleiben sollen.
M.P.
 
Ich fand das Stück sehr interessant, spannend und vor allem verständlich. Wenn man dieses Stück mit dem vom vorherigen Jahr vergleicht, konnte man dieses Jahr den Grundgedanken und die einzelnen Szenen sehr gut verstehen. Außerdem fand ich, die Schauspieler fühlten sich in ihren Rollen wohl und die Bühne war gut mit Technik ausgestattet.
T.S.
 
Im heurigen Theaterstück war die Atmosphäre viel besser, weil das Publikum das Theater viel besser verstanden hat und aufmerksamer war. Ich finde auch, dass dieses Theaterstück zu unserem momentanen Stand der Kriege und Konflikte gut passte. Die Ausstattung fand ich für den wenigen Platz, die sie brauchte, passend, da es teilgetreu war.
N.S.
 
Mir gefiel das Stück sehr gut, denn es handelt von einem sehr interessanten und spannenden Thema.
Der Flüchtling, den Benjamin Vaniek spielte, wirkte sehr gut und professionell.
Die Atmosphäre im Publikum war auch sehr toll. Ausstattung und Technik waren top organisiert, die Kostüme waren sehr echt, und die Truppe war sehr professionell. Am besten fand ich das Kostüm des Grenzwächters.
Alles in allem war es ein super durchgeführtes Theater.
N.S.
 

In diesem Theaterstück, das sich in der HTL Zeltweg abspielte, handelt es sich um einen Flüchtling zur Hitlerzeit, dem eine Frau eines Grenzwächters half zu flüchten, unter der Regie von Erich Martin Wolf. Die Atmosphäre in dem Raum spiegelte die Angst gut wider und das Publikum war sehr ruhig. Ich finde, dass es gut gespielt wurde, auch musste ich ebenfalls mitfiebern, was weiterhin geschehen würde.
M.T.

Der Tourneeleiter, Herr Stamadopolos, sprach am Anfang von sich und wie er dazu gekommen sei, dieses Theaterstück aufzuführen.
Er erzählte, dass er afghanische Flüchtlinge befragt hätte, wie es dort sei oder wo man später landen würde.
Mein Denken über Flüchtlinge wurde durch dieses Stück auf jeden Fall verbessert.
J.W.

Der Regisseur wollte mit diesem  Stück die Immigration und die rechtspopulistischen Probleme unserer Zeit aufzeigen und uns Schülern vor Augen führen, dass solche Taten in unserem Land nie wieder geschehen dürfen. Die Schüler waren begeistert, sie verstanden auch den Hintergrund der Geschichte.
M.B.