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Exkursionsbericht Elin Werk Weiz und Windkraftanlage Lichtenegg

Nach zweistündiger Fahrt mit dem Busunternehmen Murtal Reisen, um ca. 10 Uhr angekommen, wurden wir im Elin - Werk in Weiz herzlich willkommen geheißen.
Im anfänglichen Vortrag zum Werk und dessen Werdegang wurden wir über das Werk und seine Partner, sowie die Herstellung von den verschiedensten Elektromotoren informiert. Ursprünglich unter dem Namen 'Pichlerwerke Weiz' 1892 gegründet,  1908 in Elin – Motoren GMBH umbenannt, ist es heute Teil der Trasys GMBH, zu der auch die 'traktionssysteme austria' gehören. Das Werk in Weiz (Preding) wurde 2008 für 40 mil. Euro erbaut, wobei davon 10 mil. Euro allein in das Prüffeld der Firma investiert wurden. Die Stromleitung zum Werk ist für bis zu 5 [MW] Anschlussleistung ausgelegt. Derzeit beschäftigt die Elin – Motoren GMBH 450 Mitarbeiter, davon 300 in der Produktion.

Die Elin – Motoren GMBH entwickelt und produziert heute  Elektromotoren und Generatoren bis zu einer Nennleistung von 50 [MVA] für beispielsweise Wind- und Atomkraftwerke.
Bei der Führung durch das Werk wurden wir dann über die Herstellung von Elektromotoren instruiert, von der Wicklung der Spulen über den Gehäusebau, die Zusammensetzung dieser beiden, die Verschaltung und dem Prüffeld und die reibungslose Auslieferung. Einziges Manko der Führung war die durch die Geräuschkulisse bedingte schlechte „Audialisierung“ der Informationen zum Werk.


Nach dem Besuch der ELIN Motoren GmbH in Weiz machten wir noch einen Zwischenstopp auf einer Autobahnraststation zum Mittagessen und dann auf die Weiterfahrt zur Windkraftanlage Lichtenegg in der Buckligen Welt auf 800m Seehöhe erreichten, wo wir ein Windrad mit einer integrierter rundum verglasten Aussichtskanzel betraten, welche sich in einer Höhe von 60m befindet, und so eine Bauart nur 8x weltweit und 2x in Österreich existiert. Das Windrad selbst hat eine Nabenhöhe von 70m und einen Rotordurchmesser von 66m mit einer Nennleistung von 1,8 MW.

Daneben standen auch noch andere kleinere Windräder für Forschungszwecke. Bevor wir aber das Windrad von innen durch eine Wendeltreppe mit 298 Stiegen bestiegen, wurde vom Führer Hr. Spenger eine kurze Sicherheitseinweisung durchgeführt. Beim Besteigen wurde einigen schon schwindelig. Oben auf der Kanzel angekommen, erklärte Hr. Spenger einige Sachen und das Windrad wurde in Betrieb genommen, einigen war das nicht ganz so sicher als der ganze Stahlturm mit 50mm Wandstärke samt Kanzel zu wackeln begann.
Die Aussicht war trotz nicht so schönem Wetter recht weitreichend z.B. bis zum Zauberberg am Semmering, normalerweise reicht die Sicht bis zum Neusiedler See. Die Führung  pro Gruppe dauerte ca. eine halbe Stunde, danach machten wir uns auf dem Heimweg, wo wir über den Semmering und das  Mürztal  zurück kamen.

© Kienreich Martin und Sebastian Aspernig (beide 7BHMBT)