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SGA


Der Schulgemeinschaftsausschuss der HTL Zeltweg

SGA (Schulgemeinschaftsausschuss)
im Schuljahr 2017/2018
Vorsitzender Schulleiter Dipl.-Ing. Arno Martetschläger
Lehrkräfte Prof. Dipl.-Ing. Roland Balog
Prof. Dipl.-Ing. Boris Sueng
Prof. Dipl.-Ing. Johannes Köberl
Eltern Robert Duer
Reinhard Leitner
Johannes Scheiblehner
Schülerinnen und Schüler Georg Strohhofer
Lisa Hübler
Daniel Schröder

 

Demokratie und Schule

Die Demokratie ist ohne Zweifel die beste Form des menschlichen Zusammenlebens. Es ist daher nur selbstverständlich, daß der demokratische Leitgedanke auch in den Schulen Eingang gefunden hat. Das Mitgestalten der Lehr-, Lern- und Lebens-bedingungen an jeder Schule muß das Recht von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und der Erziehungsberechtigten sein. Um dieses Mit-wirken zu ermöglichen, ist an mittleren und höheren Schulen ein Schulgemein-schaftsausschuß (SGA) zu bilden. Diesem gehören neben dem Schulleiter je drei Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter an.

Alle vorgegebenen Rechte nützen nichts, wenn sie von den betroffenen Personen nicht verwirklicht werden. Gegenseitige Achtung, die Gleichwertigkeit aller Mitglieder des SGA, das ruhige Anhören und sachliche Diskutieren aller ihrer Vorschläge und damit ein gutes und entspanntes Gesprächsklima können nicht per Gesetz angeordnet werden.

Was gehört nun zu den Aufgaben des SGA?

Kompetenzen Kompetenzen lt. SchUG § 64 Abs. 2

Dem Schulgemeinschaftsausschuß obliegen

1. die Entscheidung über

mehrtägige Schulveranstaltungen die Erklärung einer Veranstaltungen zu einer schulbezogenen Veranstaltung die Durchführung (einschließlich der Termin-festlegung) von Elternsprechtagen die Hausordnung die Bewilligung zur Durch-führung von Sammlungen die Bewilligung zur Organisierung der Teilnahme von Schülern an Veranstaltungen die Durchführung von Veranstaltungen der Schul-bahnberatung. die Durchführung von Veranstaltungen betreffend der Schulgesund-heitspflege. Vorhaben, die der Mitgestaltung des Schullebens dienen. die Erlassung schulautonomer Lehrplanbestimmungen die schulautonome Festlegung von Eröffnungs- und Teilungszahlen schulautonome Schulzeitregelungen, z. B. die Fünftagewoche die schulautonome Festlegung von Reihungskriterien 2. Die Bera-tung insbesondere über

wichtige Fragen des Unterrichtes wichtige Fragen der Erziehung, Fragen der Planung von Schulveranstaltungen, soweit diese nicht unter Z 1 lit. a fallen die Wahl von Unterrichtsmitteln die Verwendung von der Schule zur Verwaltung übertragenen Budgetmitteln Baumaßnahmen im Bereich der Schule Damit ist offenkundig, daß der SGA ein im Schulleben bedeutender und nicht zu umgehendes Gremium ist. Bei Entscheidungen des SGA müssen aber die persönlichen Meinungen der neun stimmberechtigten SGA-Mitglieder in den Hintergrund treten. Sie haben die Willensentscheidung der Basis, d.h. sämtlicher Lehrkräfte, Erziehungsberechtigten und Schülerinnen und Schüler zu vollstrecken. Es sind daher alle im Schulleben involvierten Personen aufgerufen, über anstehende probleme ausführlichst zu diskutieren, damit dann die in den SGA-Sitzungen getroffenen Entscheidungen eine breite Akzeptanz finden. Aus dieser demokratischen Verantwortung sollten sich weder Lehrkräfte noch Schülerinnen und Schüler noch Erziehungsberechtigte stehlen!

Einberufung und Beschlussfassung

Der Schulleiter hat den Schulgemeinschaftsausschuß einzuberufen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder des Schulgemeinschaftsausschusses unter gleichzeitiger Einbringung eines Antrages auf Behandlung einer der im Abs. 2 genannten Angelegenzeiten verlangt; die Frist für die Einberufung beträgt eine Woche, gerechnet von dem Zeitpunkt, zu dem das Verlangen gestellt wurde. Der Schulleiter hat auch ohne Verlangen auf Einberufung den Schulgemeinschaftsausschuß einzuberufen, sofern eine Entscheidung gemäß Abs. 2 Z 1 erforderlich ist oder eine Beratung gemäß Abs. 2 Z 2 zweckmäßig erscheint. Mit jeder Einberufung ist die Tagesordnung zu übermitteln. Die Einberufung hat spätestens zwei Wochen vor der Sitzung zu erfolgen, sofern nicht sämtliche Mitgleider einem früheren Termin zustimmen. Jedes Schuljahr haben mindestens zwei Sitzungen stattgefunden. Den Vorsitz im Schulgemeinschaftsausschuß führt der Schulleiter.

Jedem Mitglied der im Schulgemeinschaftsausschuß vertretenen Gruppen (Lehr-kräfte, Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte) kommt eine beschließende Stimme zu. Stimmenthaltung ist unzulässig. Eine Übertragung der Stimme auf eine andere Person ist unzulässig und unwirksam. Der Schulleiter hat keine beschließende Stimme.

Der Schulgemeinschaftsausschuß ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder mit beschließender Stimme und mindestens ein Mitglied der im Ausschuss vertretenen Gruppen (Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte) anwesend sind.

Für einen Beschluß ist die unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit in den Fällen des Abs. 2 Z 1 entscheidet der Schulleiter; in den Fällen des Abs. 2 Z 2 gilt der Antrag als abgelehnt. Für einen Beschluß in den Fällen des Abs. 2 Z 1 lit. j bis m sind die Anwesenheit von min-destens je zwei Dritteln der Vertreter der Lehrer, der Schüler und der Erziehungs-berechtigten sowie eine Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der in jeder Gruppe abgegebenen Stimmen erforderlich.