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Juniorfirmen der HTL Zeltweg überzeugten WK-Präsident Herk

Tief beeindruckt von den unternehmerischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgänge der HTL Zeltweg zeigte sich der Steirische Wirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Herk. Auf Einladung der „JUNIOR Enterprise Austria“ konnte er sich einen guten Eindruck von den drei Juniorfirmen der HTL Zeltweg machen. Die Firmen „ReFire“ und „ProZip“ der Abteilung Bautechnik und „Pistonlights“, die von DI Irmgard Lorber bzw. DI Thomas Christöfl betreut werden, stellten dabei in einer kurzen Präsentation ihre Produkte und Unternehmen vor. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei heuer auf das Recycling von Materialien gelegt, was in  den unterschiedlichsten Produkten zum Ausdruck kam.

Sehr originell war hier die Firma „ReFire“, die aus alten Feuerwehrschläuchen innovative und dekorative Produkte wie z. B. Handytaschen herstellen und damit nicht nur für ihre eigenen Produkte einen interessanten Markt eröffneten, sondern auch zusätzlich den Feuerwehren eine Option auf zusätzliche Einnahmen eröffneten. Ganz unter dem Schwerpunkt der Abteilung Holzbau sind die Produkte der Firma Prozip, die Notizblöcke und Mappen mit Einbänden aus Holz designten. Hier konnte man auch sehr stark den Einfluss der weiblichen Projektmitglieder erkennen.

Ebenfalls im Recycling – diesmal aber auf der Maschinenbauseite – profilierte sich die Juniorfirma „Pistonlights“, die aus gebrauchten Motorkolben dekorative Lampen gestaltete.
Dir. Hofrat DI Gerhard Steinbrucker bedankte sich in seiner Begrüßungsrede bei den betreuenden Lehrern DI Lorber und DI Christöfl für ihren Einsatz, wobei DI Christöfl bereits seit Jahren in diesem Bereich tätig ist und die von ihm betreuten Juniorfirmen international und national Preise errungen haben. Höhepunkt dabei war der „European Innovation Award“, den die Juniorfirma „Solar Sound“ im Vorjahr in Riga erreichte. Dir Steinbrucker betonte auch die in internationalen Studien dokumentierte Qualität der österreichischen HTL-Ausbildung, die u.a. auch die Unternehmerprüfung beinhaltet. Gerade deswegen sei das unternehmerische Denken – oder wie es auf neudeutsch heißt „Entrepreneurship“ - auch an einer technischen Schule eine zentrale Ausbildungskompetenz. Am Ende seiner Worte richtete er auch noch einen Appell an Ing. Herk, dass seitens der Wirtschaft für diese Ausbildung, die das Rückgrat der österreichischen Industrie ist, „guter Wind gemacht“ wird.

Ing. Josef Herk dankte in seiner Antwort für die Einladung und betonte, dass die Wirtschaft sich der Wichtigkeit der berufsbildenden Schulen und im Besonderen der HTL sehr bewusst ist. Er gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu Ihren Leistungen und erzählte auch von seinem eigenen Werdegang, der ihn über die Ausbildung an der HTL Steyr über den eigenen Betrieb bis zum Präsidenten der steirischen Wirtschaftskammer geführt hat. Er lobte die qualitativ hohe Ausbildung in den Bereichen Bautechnik und Maschinenbau an der HTL Zeltweg und stellte fest, dass die Lehrenden der Schule den sich laufenden Anpassungen der Anforderungen aus der Wirtschaft in hohem Grade gerecht werden. Er wünschte den angehenden Technikerinnen und Technikern für die anstehenden Bewerbe viel Erfolg und zeigte sich zuversichtlich, dass die HTL Zeltweg auch weiterhin ein zentraler Ausbildungspartner der Region sein werde.


Nach der anschließenden Besichtigung der Produkte der Juniorfirmen nutzte Ing. Herk noch die Gelegenheit, die Werkstätten der HTL Zeltweg in Begleitung der Abteilungsvorstände DI Berthold Scheiber und Arch. DI Manfred Kerbler zu besichtigen, wobei er sich von dem sehr gut ausgestatteten Maschinpark beeindruckt zeigte. Am Ende musste der Präsident der Wirtschaftskammer auch seine körperlichen Fertigkeiten unter Beweis stellen. Er durfte sich an dem von der Fachschule der HTL im Rahmen einer Abschlussarbeit gefertigten Prägestock eine HTL-Gedenkmünze prägen.